Donnerstag, 14. Februar 2019

Stopp Plastikverschmutzung


Wir sagen Stopp zur Plastikverschmutzung in der Schweiz

Pro Jahr gelangt ca. 8 Millionen Tonnen Plastik ins Meer. Plastik ist nicht biologisch abbaubar und zerfällt durch äussere Einflüsse wie Sonne oder Wind in kleinere Partikel, die nicht mehr eingesammelt werden können. Plastik, das ins Meer gelangt, wird von den Tieren mit Nahrung verwechselt und gefressen. Die mit der Nahrung aufgenommenen Chemikalien und Giftstoffe gelangen so in die Nahrungskette und wieder zurück zum Menschen (Stoppp 2018). Obwohl die Schweiz ein Binnenland ist, trägt sie Verantwortung an der Verschmutzung der Meere, denn die Schweizer Gewässer transportieren die Plastikabfälle bis dorthin.

In den letzten Monaten hat sich die 2. Real intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandergesetzt. Die Klasse hat den Laden „unverpackt Aarau“ besucht und ging das Aare-Ufer aufräumen. Zum Abschluss hat die 2. Real am Warenmarkt in Aarau mit dem Verkauf von verschiedenen Produkten Geld gesammelt. Verkauft wurde alles unter dem Motto „Recycling und Upcycling“. Unter den Produkten waren Pralinen und gebrannte Mandeln, die in wiederverwendbaren Gläsern verkauft wurden und Lichtgirlanden, Sparkassen und Etuis, die die Schülerinnen und Schüler im Werken und im Textilen Werken aus Petflaschen und alten Plastiksäcken hergestellt hatten.



Der Erlös geht an die Organisation Stoppp. Diese Organisation klärt über die Plastikproblematik auf und sucht politisch und  in der Forschung aktiv nach Lösungen für das Plastikproblem in der Schweiz.  

Stop Plastic Pollution Ch: http://www.stoppp.org/



Dienstag, 18. Dezember 2018

Schlaue Geschenke zu Weihnachten

Die IBK besteht aus SchülerInnen aus der ganzen Welt, sie sprechen die verschiedensten Sprachen und gehören allen möglichen Religionen an. Deshalb feiert die IBK auch nicht Weihnachten im christlichen Gewand, sondern konzentriert sich auf das eigentlich allen Religionen gemeinsame Wesentliche: die Nächstenliebe, oder in diesem Falle vor allem auch die Fernstenliebe!

So wird in der Klasse zwar gewichtelt und alle erhalten ein kleines Geschenk, das Wichtigste ist aber das grosse Geschenk, das die IBK an die Welt macht. Im Bewusstsein, dass es uns allen in der Schweiz sehr gut geht (fast die Hälfte der SchülerInnen kommen aus sehr armen Ländern, wo oft auch Krieg und Gewalt herrschen), kaufen wir gemeinsam ein Geschenk bei HEKS, das einer armen Familie in der dritten Welt nachhaltig zu einem verbesserten Lebensstandard verhilft.

Der IBK Lehrer kaufte dann zur Geiss gleich noch zwanzig Hühner, die einer andern Familie helfen!


Hier gehts zu den HEKS-Geschenkideen

Dienstag, 12. Dezember 2017

Die IBK hilft Strassenkindern in der Dritten Welt


Vor einigen Monaten hat Herr Schlatter uns gefragt, ob wir als Klasse Strassenkindern helfen wollen. Er hat gefragt, ob wir eine Sammelaktion machen oder nicht und im Klassenrat haben alle ja gesagt: wir wollen das machen.
Dann hat Herr Schlatter gesagt, wir verkaufen auf den Strassen verschiedene Kekse. Nach einem Monat haben wir in der Hauswirtschaft Kekse gebacken. Zum Beispiel aus Italien, Syrien, Afghanistan und der Schweiz.
Leckeres aus der IBK-Bäckerei
 Dann haben wir am Dienstag, 21. November Geld gesammelt für Strassenkinder. Es war sehr gut, mit den Leuten zu sprechen und über die Strassenkinder zu erzählen. Wicht alle Leute waren nett; sie wollten nichts kaufen und nicht zuhören. 
Manche Leute haben Arbeit oder einem Termin gehabt, deswegen haben sie nichts gekauft. Andere Leute haben zugehört, aber nichts gekauft, aber das ist auch gut, dass sie uns zugehört haben. 
Auch rin Schuhputzer war am Werk
Am Schluss haben wir 1750 Franken für Strassenkinder in der Dritten Welt an Terre des hommes einzahlen können.

Von Urooj Bibi

Die IBK (Integrations-Berufsfindungsklasse) ist eine spezielle Klasse mit spätmigrierten Jugendlichen, die den Schweizer Schulabschluss machen, sich intensiv mit der Berufsfindung auseinandersetzen und sich auf die Suche nach einer Lehrstelle machen. Unter ihnen sind zahlreiche Flüchtlinge, viele davon ohne Eltern gekommen, die sich das Schicksal eines Strassenkindes aus der eigenen Biographie durchaus gut vorstellen können. Alle waren stolz auf den gesammelten Betrag, der einem Kind bis zu 3 Jahren einen Platz finanziert. 
Klassenlehrer Bruno Schlatter

Mittwoch, 8. November 2017

Ein Spielnachmittag mit den Flüchtlingskindern rund um Aarau

Zurzeit besuchen 20 Schülerinnen und Schüler die erste Real in Aarau. Das Thema „Flucht und Flüchtlinge“ kursiert viel in den Medien und auch die Schülerinnen und Schüler brachten Vorwissen mit. Leider besteht dieses Wissen oft aus Vorurteilen und beruht selten auf eigenen Erlebnissen.

Dies wollte die Klasse ändern und hat sich zuerst mehrere Wochen intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und anschliessend am 18. Oktober 2017 einen Spielnachmittag für die Kinder aus den Asylzentren rund um Aarau organisiert.


Unterstützt wurde sie dabei von der Freiwilligenorganisation „KiZ – Kinderzeit“. Diese organisiert regelmässig Bastelnachmittage, Ausflüge oder sportliche Aktivitäten, um den Kindern Begegnungsmöglichkeiten, Aufmerksamkeit und Zeit zu schenken.


Am 18. Oktober konnten die Schülerinnen und Schüler mit in die Asylzentren und die rund 20 Kinder dort abholen. Nach einem kurzen Fussmarsch erreichten sie das Gönhardschulhaus. Anfängliche Berührungsängste waren schnell überwunden und die Jugendlichen und die Kinder hatten ihren Plausch beim Fussballspielen, Malen, Kneten, Seilspringen und Vielem mehr. Das vorbereitete Zvieri, kam gut an und wurde Rübis und Stübis weggeputzt.


Als Belohnung für den gelungenen Nachmittag gab es strahlende Gesichter und schöne Erinnerungen sowohl bei den Kindern, als auch bei den Schülerinnen und Schülern.

Mittwoch, 22. März 2017

Aarau for free


Die Geschichte von Aarau for free
An einem Dienstagnachmittag, ca. vor einem Jahr sassen wir mit Janine, einer Frau, die uns bei diesem Projekt sehr unterstützt hat und mit den zwei Studenten, Herr Studer und Herr Abis, unten in einem Kreis im Mehrzweckraum und suchten Ideen für unser Flüchtlingsprojekt. Wir wussten, dass wir den Flüchtlingen helfen wollen. Wir brauchten etwas, das wir darstellen und vorweisen können.
Wir kamen auf die Idee, einen Stadtplan zu gestalten mit Orten, die man kostenlos besuchen kann. Janine setzte sich in Kontakt mit der UMA Schule in der Telli. Zusammen mit den UMA´s suchten wir nach geeigneten Orten. Wir bildeten Gruppen mit den Jugendlichen, gemeinsam besuchten und fotografierten wir diese Orte.
In dieser Zeit kam eine Grafikerin und gestaltete mit uns, der Sek 4a, den Plan. Gleichzeitig als wir den Plan machten, fragte uns das Stadtmuseum Aarau, ob sie unseren Plan und weitere Ideen mit den UMA´s ausstellen könnten, da haben wir zugestimmt.
Ich fand das Projekt sehr gut und konnte auch Vieles lernen. Ich wusste nicht, dass so viele eine andere Lebensgeschichte haben, ich so viel Spannendes über ihr Leben erfahre, sie so gut kennen lerne und sie so viele Bohnen mit Tomatensauce essen.
Manchmal war es ein bisschen schwierig sich zu verständigen, aber mit Händen und Füssen ging das schon.
Alle UMA´s waren sehr freundlich, hilfsbereit, lustig und offen.
Die ganze Klasse hatte Spass und das Projekt war ein purer Erfolg.
Präsentation im Stadtmuseum






Bericht in der AZ

Donnerstag, 16. März 2017

Direkthilfe für syrische Familie

Vor fünf Jahren begann der Krieg in Syrien. Das erste Jahr im Krieg war noch nicht so brutal, im dritten Jahr bekamen die meisten Menschen Angst. Die Leute leben hart, sie müssen sich etwas zum Essen besorgen und das Wasser gehen die Kinder von einem Fluss holen. Pro Tag haben die Menschen nur drei bis fünf Stunden Strom. Sie können sich nicht vieles kaufen, weil es viel zu teuer geworden ist, z.B. ein Kilogramm Tomaten kostet ungefär fünf Franken. Ein Franken in syrischem Geld macht 500 Leira.
Wir als Klasse Sek 1a haben uns entschieden 300 Schweizer Franken zu spenden, damit die syrische Familie etwas zum Essenund sauberes Wasser kaufen kann. Dafür haben wir zuhause Weihnachtsguetzli selber gebacken und am Markt verkauft. Das Geld wurde direkt an die syrische Familie geschickt.
Die syrische Familie ist  die Familie von einem Schüler, der in die Sek 1a geht. Seine Grosseltern haben neun Erwachsene Kinder und insgesamt 36 Enkel. Somit haben wir als Klasse eine kleine Unterstützung gegeben.

Bericht von Eimann

Die stolze Sek 1a

Ein Bericht aus der Stadt in Syrien, in der Eimann aufgewachsen ist: