Zurzeit besuchen 20 Schülerinnen und Schüler die erste Real in Aarau. Das Thema „Flucht und Flüchtlinge“ kursiert viel in den Medien und auch die Schülerinnen und Schüler brachten Vorwissen mit. Leider besteht dieses Wissen oft aus Vorurteilen und beruht selten auf eigenen Erlebnissen.
Dies wollte die Klasse ändern und hat sich zuerst mehrere Wochen intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt und anschliessend am 18. Oktober 2017 einen Spielnachmittag für die Kinder aus den Asylzentren rund um Aarau organisiert.
Unterstützt wurde sie dabei von der Freiwilligenorganisation „KiZ – Kinderzeit“. Diese organisiert regelmässig Bastelnachmittage, Ausflüge oder sportliche Aktivitäten, um den Kindern Begegnungsmöglichkeiten, Aufmerksamkeit und Zeit zu schenken.
Am 18. Oktober konnten die Schülerinnen und Schüler mit in die Asylzentren und die rund 20 Kinder dort abholen. Nach einem kurzen Fussmarsch erreichten sie das Gönhardschulhaus. Anfängliche Berührungsängste waren schnell überwunden und die Jugendlichen und die Kinder hatten ihren Plausch beim Fussballspielen, Malen, Kneten, Seilspringen und Vielem mehr. Das vorbereitete Zvieri, kam gut an und wurde Rübis und Stübis weggeputzt.
Als Belohnung für den gelungenen Nachmittag gab es strahlende Gesichter und schöne Erinnerungen sowohl bei den Kindern, als auch bei den Schülerinnen und Schülern.
'OSA hilft' ist eine Aktion des Schulhauses OSA in Aarau, im Rahmen derer die Schulklassen eine wohltätige Aktion zugunsten von Kindern durchführen.
Mittwoch, 8. November 2017
Mittwoch, 22. März 2017
Aarau for free
Die
Geschichte von Aarau for free
An
einem Dienstagnachmittag, ca. vor einem Jahr sassen wir mit Janine, einer Frau,
die uns bei diesem Projekt sehr unterstützt hat und mit den zwei Studenten,
Herr Studer und Herr Abis, unten in einem Kreis im Mehrzweckraum und suchten
Ideen für unser Flüchtlingsprojekt. Wir wussten, dass wir den Flüchtlingen
helfen wollen. Wir brauchten etwas, das wir darstellen und vorweisen können.
Wir
kamen auf die Idee, einen Stadtplan zu gestalten mit Orten, die man kostenlos
besuchen kann. Janine setzte sich in Kontakt mit der UMA Schule in der Telli. Zusammen
mit den UMA´s suchten wir nach geeigneten Orten. Wir bildeten Gruppen mit den
Jugendlichen, gemeinsam besuchten und fotografierten wir diese Orte.
In
dieser Zeit kam eine Grafikerin und gestaltete mit uns, der Sek 4a, den Plan.
Gleichzeitig als wir den Plan machten, fragte uns das Stadtmuseum Aarau, ob sie
unseren Plan und weitere Ideen mit den UMA´s ausstellen könnten, da haben wir
zugestimmt.
Ich
fand das Projekt sehr gut und konnte auch Vieles lernen. Ich wusste nicht, dass
so viele eine andere Lebensgeschichte haben, ich so viel Spannendes über ihr
Leben erfahre, sie so gut kennen lerne und sie so viele Bohnen mit Tomatensauce
essen.
Manchmal war es ein bisschen schwierig sich zu verständigen, aber mit Händen und Füssen ging das schon.
Manchmal war es ein bisschen schwierig sich zu verständigen, aber mit Händen und Füssen ging das schon.
Alle
UMA´s waren sehr freundlich, hilfsbereit, lustig und offen.
Die
ganze Klasse hatte Spass und das Projekt war ein purer Erfolg.
| Präsentation im Stadtmuseum |
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| Bericht in der AZ |
Donnerstag, 16. März 2017
Direkthilfe für syrische Familie
Vor fünf Jahren begann der Krieg in Syrien. Das erste Jahr im Krieg war noch nicht so brutal, im dritten Jahr bekamen die meisten Menschen Angst. Die Leute leben hart, sie müssen sich etwas zum Essen besorgen und das Wasser gehen die Kinder von einem Fluss holen. Pro Tag haben die Menschen nur drei bis fünf Stunden Strom. Sie können sich nicht vieles kaufen, weil es viel zu teuer geworden ist, z.B. ein Kilogramm Tomaten kostet ungefär fünf Franken. Ein Franken in syrischem Geld macht 500 Leira.
Wir als Klasse Sek 1a haben uns entschieden 300 Schweizer Franken zu spenden, damit die syrische Familie etwas zum Essenund sauberes Wasser kaufen kann. Dafür haben wir zuhause Weihnachtsguetzli selber gebacken und am Markt verkauft. Das Geld wurde direkt an die syrische Familie geschickt.
Die syrische Familie ist die Familie von einem Schüler, der in die Sek 1a geht. Seine Grosseltern haben neun Erwachsene Kinder und insgesamt 36 Enkel. Somit haben wir als Klasse eine kleine Unterstützung gegeben.
Bericht von Eimann
Ein Bericht aus der Stadt in Syrien, in der Eimann aufgewachsen ist:
Wir als Klasse Sek 1a haben uns entschieden 300 Schweizer Franken zu spenden, damit die syrische Familie etwas zum Essenund sauberes Wasser kaufen kann. Dafür haben wir zuhause Weihnachtsguetzli selber gebacken und am Markt verkauft. Das Geld wurde direkt an die syrische Familie geschickt.
Die syrische Familie ist die Familie von einem Schüler, der in die Sek 1a geht. Seine Grosseltern haben neun Erwachsene Kinder und insgesamt 36 Enkel. Somit haben wir als Klasse eine kleine Unterstützung gegeben.
Bericht von Eimann
| Die stolze Sek 1a |
Ein Bericht aus der Stadt in Syrien, in der Eimann aufgewachsen ist:
Montag, 13. Februar 2017
Donnerstag, 26. Januar 2017
OSA hilft Startschuss
Am 16. November ging die IBK (Integrations-Berufsfindungsklasse) in Aarau Geld sammeln für Terre des hommes im Rahmen der Aktion 'Strassenkind für einen Tag', die jeweils zum Tag der Kinderrechte vom 20. November durchgeführt wird.
In der IBK sind zur Zeit 23 Schülerinnen und Schüler aus der ganzen Welt, deren einzige Gemeinsamkeit die Noch-Nicht-Beherrschung der deutschen Sprache ist. Ansonsten kommen verschiedene Religionen, die unterschiedlichsten schulischen Laufbahnen, Asylsuchende mit und ohne Familie, normale Migrantinnen und Migranten sowie die verschiedensten Intelligenzniveaus zusammen: und es KLAPPT!
Ebenso bunt wie die Durchmischung der Klasse wurde das Angebot, das die IBK auf die Strasse trug, um es gegen Spenden zu verschenken: da war der Schuhputzer, der Strassenmusiker und natürlich die grossartige Auswahl an Gebäcken aus all den Herkunftsländern: aus Russland, aus Griechenland, aus Afghanistan, Hembesha aus Eritrea und sogar Magenbrot aus der Schweiz. Die Schüler hatten diese Leckereien zum Teil alleine zuhause gebacken oder mit Hilfe in der Hauswirtschaft, wo auch alles wunderschön und lebensmittelkonform abgepackt wurde.
Als Belohnung für den riesigen, hochmotivierten Einsatz sammelte die IBK einen sensationellen Geldbetrag: die Überweisung von 2000 Schweizer Franken erwies sich als Schweizer Rekord!
| Schuhputzer im Einsatz |
| Pedro aus Portugal war als Strassenmusikant unterwegs |
| Sorgfältige Beratung am Kuchenstand |
Mittwoch, 25. Januar 2017
Spendenaktion - Waisenkinder in Nepal
Spendenaktion - Waisenkinder in Nepal
Der Startschuss für OSA hilft ist gefallen! Meine Klasse, die Sek 4b und das Lehrerkollegium des OSA startete
eine erste Spendenaktion und sammelte Geld für Waisenkinder in Nepal. Insgesamt
kamen ganze 755 Franken zusammen, wovon ein Teil an das Kinderheim Hamro Sahara und ein
Teil ans Waisenhaus ShangriLa Govinda ging.
Danke für euren Beitrag an eine bessere Welt!
Danke für euren Beitrag an eine bessere Welt!
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| Linda Häni als Botschafterin der Schule Aarau in Nepal - hier mit den Kindern vom Heim Hamro Sahara |
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| Die Klasse Sek 4b beteiligt sich mit 120.- aus der Klassenkasse |
Im Oktober 2016 habe ich die
Chance erhalten einen dreiwöchigen Urlaub in Nepal zu verbringen und die Spende
persönlich zu überreichen! Der Besuch in den Kinderheimen war für mich sehr
berührend und die Eindrücke werden mich noch lange beschäftigen. Es war sehr
schön für mich, als Botschafterin der Schule Aarau unterwegs zu sein und diesen Kindern eine Freude
zu bereiten.
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| 4.Klasse mit Lehrerin Kalpana Shresta (Leiterin des Hamro Sahara Waisenhauses) |
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| Co-Lehrerin Ms. Häni in der 5.Klasse (Shree Bal Mandir Secondary School in Gorkha) |
Für mich als Lehrerin war der
Einblick in die nepalesische Schule natürlich besonders interessant. Ich durfte
einen Tag als Co-Teacher unterrichten und an einem typisch nepalesischen
Schultag teilnehmen. Mein mitgebrachtes Paket mit Bleistiften, Radiergummis, Papierblöcken,
Gummitwists und Spielkarten wurde freudig empfangen!
Nepal gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. In vielen
Bereichen ist das Land unterentwickelt und braucht Hilfe, sowie auch in der Bildung. Aktuelle
Situation:
- 43% der 14-Jährigen sind Analphabeten
- Nur 74% der Kinder werden eingeschult
- Mädchen wurden in der Bildung stark benachteiligt, haben aber in den letzten Jahren aufgeholt
- Die Schulabbruchsquote ist hoch (13% schon im ersten Jahr)
- Grosser Mangel an ausgebildeten Lehrern (nur 66% der Primarlehrer sind ausgebildet)
- Im Durchschnitt betreut eine Lehrperson 38 Kinder
- Der Schulbesuch ist von 5 bis 10 Jahren obligatorisch
- Die ärmste Bevölkerungsschicht kann sich den Schulbesuch nicht leisten (Uniform, Lehrmittel...)
- Kinder besuchen die Schule unregelmässig (durchschnittlich nur 97 von 192 Tagen)
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| Waisenhaus ShangliLa Govinda in der Nähe von Kathmandu |
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| Nepali Kinder mit Schuluniform an der Shree Bal Mandir Secondary School in Gorkha |
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| Die Klasse Sek 4b von Linda Häni sammelt Geld mit der Veloputzaktion |
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Falls du glaubst, dass du zu klein bist, um etwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn ein Moskito im Zimmer ist. (Dalai Lama)Waisenhaus ShangriLa Govinda
Kinderheim Hamro Sahara
Rocco Umbescheidt (Govinda) - Aargauer des Jahres 2016
Donnerstag, 12. Januar 2017
OSA hilft: Das Konzept
Unter dem Motto ‚OSA hilft’ möchten wir unsere Solidarität
mit der Welt aufzeigen und gleichzeitig unsere Schüler und Schülerinnen für
wohltätiges Handeln sensibilisieren.
Als Grundidee wollen wir Hilfs-Projekte unterstützen, welche
Kindern oder Jugendlichen aus der ganzen Welt zugute kommen. Im Mittelpunkt soll dabei das Handeln unserer Schüler
und Schülerinnen stehen.
Die Projekte werden in der Regel im Klassenverband
ausgewählt und durchgeführt. Natürlich kann es auch zu Klassenpartnerschaften
kommen oder sich sogar mal ein Anlass anbieten, an dem das ganze OSA teilnimmt.
Ziel wäre es, dass jede Klasse einmal jährlich
einen Beitrag zu ‚OSA hilft’ leistet.
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